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TRUCK TOUR 2008

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Die Kampagne

Die Informationskampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ wird von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit durchgeführt. Sie wird durch PROGRESS, das EU-Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität finanziert.

Die Kampagne arbeitet in allen 27 EU-Mitgliedstaaten daran, für Diskriminierungen zu sensibilisieren, auf die zur Bekämpfung von Diskriminierungen bestehenden Rechtsvorschriften aufmerksam zu machen und gleichzeitig die Vorteile der Vielfalt deutlich zu machen.

Ziel der Kampagne ist die Bekämpfung von Diskriminierungen in allen Lebensbereichen aufgrund der Rasse oder der ethnischen Herkunft einer Person (die gemäß der Richtlinie zur Gleichbehandlung ohne Unterschied der Rasse, 2000, untersagt sind) sowie von Diskriminierungen am Arbeitsplatz aufgrund des Alters, einer Behinderung, der sexuellen Ausrichtung, der Religion oder Weltanschauung (gemäß der Richtlinie zur Gleichbehandlung im Bereich der Beschäftigung, 2000, untersagt). Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts werden durch andere, durch PROGRESS untertstützte EU-Initiativen abgedeckt.

Aktivitäten im Jahr 2008

Zu den Kampagnenaktivitäten 2008 gehören die Truck-Tour mit dem Motto „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“, die zehn EU-Mitgliedstaaten besuchen wird: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn. An jedem Halt werden Aktivitäten wie Diskussionen, Quizspiele, Malaktionen und Musikveranstaltungen verschiedenste Gruppen wie Vertreter von Unternehmen, nichtstaatlichen Organisationen, Künstler und die breite Öffentlichkeit zusammenbringen, um über Fragen der Diskriminierung und der Vielfalt nachzudenken.

Auch 2008 wird wieder der jährliche Journalistenpreis vergeben. Mit diesem Preis werden zum nunmehr fünften Mal Journalisten in der EU ausgezeichnet, die durch ihre Arbeit zu einem besseren allgemeinen Verständnis der Vorteile der Vielfalt und der Bekämpfung von Diskriminierungen beitragen. Im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbs ist den Roma ein besonderes Schwerpunktthema gewidmet, einer Gemeinschaft, die häufig Opfer von rassistischen Gewalttaten, Hassreden und Diskriminierungen beim Zugang zu Beschäftigung, Erziehung, Gesundheitsversorgung sowie öffentlichen und sozialen Diensten ist.

Arbeit mit nichtstaatlichen Organisationen, Unternehmen und Regierungen

Um eine hohe Effizienz in der gesamten EU sicherzustellen, wird die Kampagne über eine einheitliche Struktur koordiniert, der in verschiedenen Sektoren und Organisationen tätige Diskriminierungsexperten aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten angehören.

Diese Struktur setzt sich folgendermaßen zusammen:

• Gruppen in jedem Land, die aus Interessengruppen bestehen, die im Bereich der Diskriminierung arbeiten, hierzu gehören nichtstaatliche Organisationen (NGO), Arbeitgeberverbände und nationale Ministerien; sie bringen Ideen für Kampagnenaktivitäten ein und äußern sich dazu

• Ein Netzwerk nationaler Kontaktpersonen, die bei der Informationssammlung helfen und die Gruppen unterstützen

• Eine Gruppe auf europäischer Ebene, die die Standpunkte der NGO-Netzwerke, Arbeitgeberverbände und nationalen Ministerien vertritt und die übergreifende Kampagnenleitung sicherstellt

Durch das Zusammenbringen von Vertretern von nichtstaatlichen Organisationen, die im Bereich der fünf verschiedenen Diskriminierungsgründe tätig sind, mit denen sich die Kampagne befasst, von Unternehmen, Arbeitgebern und Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und nationalen Ministerien ist die Kampagne in der Lage, Informationen zu sammeln und von dem Fachwissen einer breiten Palette von Menschen zu profitieren, die in der gesamten EU tätig sind.

Weitere Informationen zur Arbeit der Kampagne in Ihrem Land finden Sie auf den Seiten mit den nationalen Informationen. Sollten Sie Fragen zur Kampagne haben, wenden Sie sich bitte an das Kampagnen-Team.

Rückblick

Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 hat die Kampagne rund 500 Organisationen zusammengebracht und hunderte Aktivitäten organisiert. Hierzu gehören der jährlich vergebene Journalistenpreis, eine jedes Jahr stattfindende Truck-Tour,die 78 Städte in allen 27 EU-Mitgliedstaaten besucht hat, Plakat- und Fotowettbewerbe, Sportveranstaltungen, Schulungen und Konferenzen sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Musiksender MTV.

Weitere Informationen zu früheren Aktivitäten finden Sie in der Broschüre Fünf Jahre Sensibilisierung in der Europäischen Union - Die Informationskampagne "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung."