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PROGRESS, das EU-Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität

Initiativen, deren Ziel es ist, Diskriminierungen zu bekämpfen und sicherzustellen, dass die EU-Rechtsvorschriften richtig umgesetzt werden, werden durch PROGRESS, das EU-Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität, finanziell unterstützt. Zu diesen Aktivitäten gehören Projekte zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit, an die Bürger gerichtete Informationskampagnen, Forschungsprojekte, Schulungsmaßnahmen und die Unterstützung europäischer Netzwerke nichtstaatlicher Organisationen (NGO), die sich gegen Diskriminierung einsetzen.

Nichtdiskriminierung ist nur ein Bereich des Programms, das die Arbeit der nationalen Regierungen für die Förderung von mehr und besseren Arbeitsplätzen und Chancengleichheit für alle Menschen in der EU unterstützt. PROGRESS läuft von 2007-2013 und stellt ebenfalls Mittel für Aktivitäten in den Bereichen Beschäftigung, Sozialschutz und soziale Eingliederung, Arbeitsbedingungen und Gleichstellung der Geschlechter bereit.

PROGRESS verfügt für den Zeitraum von sieben Jahren über einen Haushalt von 743,25 Millionen € und steht den 27 EU-Mitgliedstaaten, den EU-Kandidatenländern und den EFTA/EWR-Staaten offen. Das Programm wendet sich an nationale Regierungen, örtliche und regionale Behörden, öffentliche Arbeitsverwaltungen und nationale Statistikämter. Es ist darüber hinaus zugänglich für spezialisierte Stellen, Universitäten und Forschungsinstitute sowie Sozialpartner und nichtstaatliche Organisationen.

Aktionsprogramm der Gemeinschaft zur Bekämpfung der Diskriminierung 2001 - 2006

PROGRESS ist das Nachfolgeprogramm des Aktionsprogramms der Gemeinschaft zur Bekämpfung der Diskriminierung, das 2006 auslief. Das Programm unterstützte Aktivitäten wie Studien zu Diskriminierungsfragen, Netzwerke und Organisationen, die den Austausch von Informationen und bewährten Verfahren in der gesamten EU sowie Initiativen für die Sensibilisierung der Menschen fördern, sie über ihre gesetzlich verankerten Rechte und Pflichten informieren und diskriminierende Einstellungen und Verhaltensweisen bekämpfen.

Informationskampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“

Die Informationskampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ wurde und wird im Rahmen der beiden Programme als Teil der Sensibilisierungsaktivitäten finanziert. Weitere Informationen zu den verschieden Aktivitäten, die durch PROGRESS unterstützt werden, finden sich auf der Website der Europäischen Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit.