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Veranstaltungen und Aktivitäten

Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs

Tage des Interkulturellen Dialogs - logo

3. November bis 2. Dezember 2008

„Zugehörigkeit, Anerkennung und Partizipation“ – unter diesem Thema werden in über 40 Dialogrunden ab dem 3. November 2008 verschiedene Fragen des interkulturellen Zusammenlebens aufgegriffen. Berliner/innen mit oder ohne Migrationshintergrund sind herzlich eingeladen, sich auszutauschen und andere Sichtweisen kennen zu lernen. Ihren Abschluss finden die Dialogrunden am 2. Dezember 2008 mit dem InterDialogFest.

Zum dritten Mal wird außerdem der InterDialogPreis verliehen. Vergeben wird dieser an eine/n Jugendlichen und eine/n Erwachsene/n für ihr herausragendes interkulturelles Engagement. Hierfür kann jede Einzelperson oder Institution Kandidat/innen bis zum 17. Oktober 2008 nominieren. Informationen rund um die Dialogtage erhalten Sie bei ARiC Berlin e.V., Tel.: (030) 308 799 0 oder auf www.aric.de.

Eine Welt der Vielfalt schaffen

Photo: Competition to depict diversity and equality

Competition to depict diversity and equality

Die Europäische Union und MTV rufen Europas junge Talente auf, Vielfalt und Gleichbehandlung darzustellen

Mit einem 30-sekündigen Werbespot auf MTV, dem weltgrößten Jugendsender, hat die Europäische Union am Montag ihren neuesten Wettbewerb zur Schärfung des Bewusstseins für Gleichbehandlung und den Kampf gegen Diskriminierung gestartet. Der Spot fordert die Zuschauerinnen und Zuschauer auf, individuelle Beiträge wie Fotos, Videos und Collagen zum Thema Vielfalt und Gleichbehandlung einzureichen.

Im seinem Kommentar zum Start des Wettbewerbs sagte Vladimír Špidla, EU-Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit: „Die Bekämpfung von Diskriminierung und die Förderung der Gleichbehandlung für alle sind wesentliche Ziele der Europäischen Union. Dieser Kreativwettbewerb ist ein idealer Weg, diese Botschaft zu verbreiten, MTV-Zuschauerinnen und -Zuschauern in Europa die Möglichkeit zu geben, Gehör zu finden und ihr Talent in der EU zu zeigen. Wir freuen uns auf die Einsendungen!“

Der Wettbewerb ist eine von vielen Aktivitäten im Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007 und der fünfjährigen Informationskampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“. Die Aktivitäten fördern das Bewusstsein für Vielfalt als Chance für die Gesellschaft. Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist der 8. Dezember 2007. Am 17. Dezember 2007 wird die Gewinnerin oder der Gewinner bekannt gegeben.

Der Werbespot

Zu Beginn des Werbespots ist ein Kopf zu sehen, dessen Gesichtspartien ausgetauscht werden und daraufhin Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Religion, unterschiedlichem Alter, mit und ohne Behinderung sowie mit unterschiedlicher sexueller Orientierung darstellen. Die Gesichter zeigen, wie verschieden Menschen sind. Anschließend sind junge Leute zu sehen, die vor einem weißen Hintergrund ein Kunstwerk schaffen. Eine Stimme lädt die Zuschauer ein, sich am Wettbewerb zu beteiligen und eine Reise für zwei Personen im Wert von 4.000 Euro in eine europäische Stadt ihrer Wahl zu gewinnen.

DiverseCity

Für den Wettbewerb ist unter www.eudiversity.com eine DiverseCity-Website ins Leben gerufen worden. Hier können Besucherinnen und Besucher ihre Beiträge hochladen, eine eigene Online-Identität erstellen und bei der Online-Abstimmung vom 9. bis 16. Dezember 2007 ihren Lieblingsbeitrag unterstützen. Eine Auswahl aus den besten Einsendungen wird EU-weit in Initiativen eingesetzt, die weiterhin das Bewusstsein für Vielfalt und gegen Diskriminierung stärken.

Den Werbespot sowie weitere Informationen zur Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ und zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007 finden Sie im Internet unter
http://www.stop-discrimination.infound http://equality2007.europa.eu.

Jeder ist anders. Und alle sind gleich. Gemeinsam, können wir Gleichberechtigung zur Realität machen. Schau rein auf eudiversity.com und zeig uns was Gleichberechtigung für dich bedeutet! Zu gewinnen gibt’s eine fantastische Reise in eine europäische Stadt deiner Wahl.

Vielfalt gibt den Ton an

Zuschauer wählen den Gewinner des EU/MTV Diversity Fotowettbewerbs

Robert Matwiejczyk, ein 18-jähriger Schüler aus Großbritannien, gewinnt den EU-weiten Diversity Fotowettbewerb, eine gemeinsame Initiative der EU-Informationskampagne „ Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ und des Jugendsenders MTV. Sein Foto zeigt zwei Hände am Klavier, seine eigene Hand und die seines nigerianischen Freundes Tony. Die Schwarz-Weiß-Kontraste der Tasten und der Hände unterstreichen das zeitlose und starke Bild menschlicher Vielfalt.

„Vielfalt ist durchaus ein Thema, das junge Leute bewegt. Dies wird deutlich in der Qualität der kreativen Konzepte der eingereichten Fotos. Sie zeigen eindrucksvoll, wie junge Menschen dieses anspruchsvolle Thema interpretieren und sich davon inspirieren lassen“, kommentierte Cristian Jofre, Senior Vice President, Creative, MTV Networks International.


Foto: 1. Platz
Foto: 2. Platz
Foto: 3. Platz

Das Gewinnerfoto mit dem schlichten Titel „Vielfalt“ ist einer von 1.600 Beiträgen, die vom 10. November 2005 bis 31. Januar 2006 eingereicht wurden. Insgesamt 487 Besucher der wettbewerbseigenen Internetseite wählten Roberts Foto, das mit 100 Stimmen Vorsprung auf den zweitplazierten Beitrag klar gewinnt. Ziel des Wettbewerbs war herauszufinden, wie junge Menschen Vielfalt verstehen. Dies gelang sowohl durch die eingereichten Fotos als auch über das interaktive Online-Voting.

Als Preis erhält der Gewinner eine Digitalkamera und eine sechstägige Reise quer durch Europa nach Barcelona, Berlin und Riga, inklusive Übernachtungen in Vier-Sterne-Hotels und Sightseeingtouren.
Zusätzlich werden die besten Wettbewerbsfotos in einem neuen Kampagnenspot gegen Diskriminierung gezeigt, der im Frühsommer 2006 EU-weit ausgestrahlt wird.

Das Gewinnerfoto und eine Auswahl weiterer Beiträge sind zu sehen unter www.mtve.com/eudiversity.

Siegerfoto herunterladen (169 KB)

2. Platz-Foto herunterladen (47 KB)

3. Platz-Foto herunterladen (59 KB)

Über Diskriminierung schreiben - Journalistenseminar

Das Journalistenseminar “Das Antidiskriminierungsgesetz kommt – wie können Journalisten mit diesem Thema umgehen?“, veranstaltet von der Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der Deutschen Journalisten- und Journalistinnenunion (DJU) fand am 10. Februar 2006 in Berlin statt.

18 Journalisten von verschiedenen Zeitungen und Magazinen  und Pressesprecher verschiedener Organisationen informierten sich über die kommende deutsche Antidiskriminierungsgesetzgebung und darüber, wie mit diesem Thema in der täglichen journalistischen Arbeit umgegangen werden kann.

Experten boten der Diskussion verschiedene Perspektiven und Herangehensweisen. Der ehemalige Inlandschef der „taz“, Eberhard Seidel, und Manfred Protze, Vorsitzender des Beschwerdeausschusses des Deutschen Presserats, analysierten die Frage, wie Journalisten momentan mit dem Thema Diskriminierung umgehen. Eine der wichtigsten Feststellungen war, dass das Thema nicht oft von Journalisten aufgegriffen wird. Als Erklärung hierzu wurde vorgeschlagen, dass dies am Fehlen eines deutschen Antidiskriminierungsgesetzes liegen könnte und daran, dass Journalisten keinen Zugang zu interessanten Diskriminierungsfällen haben, die sie in den Medien aufarbeiten könnten.


Foto: Teilnehmer beim Journalistenseminar
Foto: Teilnehmer beim Journalistenseminar


Entry to the EU/MTV Diversity Photo Competition

Die EU-Informationskampagne "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." und MTV laden in einem Online-Voting dazu ein, das beste Foto zum Thema Vielfalt zu küren.

Vom 10. November 2005 bis zum 31. Januar 2006 haben MTV Zuschauer aus allen EU Ländern ihre Fotos zum Thema menschliche Vielfalt eingesandt. Begleitet wurde der Wettbewerb von einem 30-sekündigen TV-Spot, der über das MTV Europe Network europaweit ausgestrahlt wurde. Insgesamt gingen über 700 Fotobeiträge aus ganz Europa ein.

Ab sofort ist eine Auswahl der besten Fotos unter www.mtv.de/eudiversity zu sehen, aus denen bis zum 3. März 2006 das Gewinnerfoto in einem interaktiven Online-Voting gewählt wird. Unter allen Teilnehmern des Votings wird eine Digitalkamera verlost.

Der Gewinner des EU/MTV Fotowettbewerbs kann sich auf eine sechstägige Rundreise nach Berlin, Riga und Barcelona für zwei Personen einschließlich Sightseeing-Touren und Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel freuen. Zusätzlich erhält er/sie eine Digitalkamera, mit der die Reise fotografisch begleitet werden kann. Die besten Fotos werden in einem neuen Werbespot gegen Diskriminierung gezeigt, der im Frühsommer 2006 auf MTV EU-weit ausgestrahlt wird.

Die Teilnahme am Online-Voting ist unter www.mtv.de/eudiversity möglich.

Weitere Informationen zur EU-Kampagne "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." unter www.stop-discrimination.info.

Um die Auswahl der Beiträge zu sehen, die am Online-Voting teilnehmen, klicken Sie bitte hier.





“Das Antidiskriminierungsgesetz kommt – wie können Journalisten mit diesem Thema umgehen?"

Journalistenseminar

Freitag, 10.02.2006, 10-16h Ver.di-Haus, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der Deutschen Journalisten- und Journalistinnenunion (DJU) veranstaltet die EU-Kampagne "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." das kostenlose Journalistenseminar “Das Antidiskriminierungsgesetz kommt – wie können Journalisten mit diesem Thema umgehen?".

Als Sprecher sind eingeladen Eberhard Seidel, ehem. Inlandschef der taz, Geschäftsführer des Projektes „Schule ohne Rassismus“, Autor mehrerer Veröffentlichungen und Beiträge zum Thema Islam und multikulturelle Gesellschaft, Manfred Protze, Vorsitzender des Beschwerdeausschusses des Deutschen Presserates, Dr. Matthias Mahlmann, FU Berlin, unabhängiger Rechtsexperte der Europäischen Kommission und die Bundesintegrationsbeauftragte Prof. Maria Böhmer (angefragt) zu Fallbeispielen der Diskriminierung in Deutschland und der bisherigen öffentlichen Diskussion über dieses Thema.

 

Anmeldungen an: s.preiser@media-consulta.com

 

 Einladung herunterladen (PDF) 73 KB

MTV und die Europäische Union setzen Vielfalt ins Rampenlicht

Still from the MTV spot

Die EU-Informationskampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ schließt sich mit dem größten Jugendsender der Welt, MTV, zusammen: In einem EU-weiten Wettbewerb sollen die besten Fotos zum Thema Vielfalt entdeckt werden. Die Aktion soll Jugendliche für die neue Europäische Gesetzgebung sensibilisieren, die Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund von Alter, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung oder sexueller Identität verbietet.

Vladimir Špidla, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit, erklärte zum Start des Wettbewerbs: „Vielfalt ist nicht einfach nur Teil unseres alltäglichen Lebens sondern etwas, das Spaß macht und das wir feiern sollten. Mit diesem Fotowettbewerb wenden wir uns an junge Menschen, die bei ihrer Suche nach einem Arbeitsplatz oder einer Ausbildungsstätte Diskriminierung erfahren könnten. Durch die Zusammenarbeit mit MTV erreichen wir diese junge Zielgruppe. Wir freuen uns schon jetzt auf die Beiträge."

Der Startschuss für den Wettbewerb fällt am 14.11.2005 mit einem 30- sekündigen TV-Spot, der die Zuschauer des gesamten MTV Netzwerks dazu aufruft, Photos von menschlicher Vielfalt einzureichen. Der Gewinner hat die Chance ein „Stückchen“ Europa in Form einer Rundreise durch Berlin, Barcelona und Riga kennen zu lernen. Zusätzlich wird nächstes Jahr eine Auswahl der besten Fotos in einem Werbespot gegen Diskriminierung in Europa gezeigt.


Actors from the MTV spot
Actors listening to instructions

Der TV-Spot startet mit einer Reihe von Nahaufnahmen von Kameras unterschiedlichster Formen, Größen und Arten untermalt mit dem „Klicken“ hunderter Fotoapparate. Es folgt ein Blitzgewitter ausgelöst durch Kameras von ganz unterschiedlichen jungen Leuten, die die MTV Zuschauer repräsentieren und sie so zum Nachahmen animieren sollen. Dabei werden die Zuschauer aufgefordert, ihre Fotos einzusenden und die dafür eigens erstellte Internetseite zu besuchen.

„MTV hat eine langjährige Erfahrung, jugendrelevante Themen zu beleuchten. Deswegen freuen wir uns sehr, mit der EU zusammen zu arbeiten, um das Bewusstsein für die positiven Aspekte von Vielfalt zu schärfen“, sagt Cristian Jofre, Senior Vice President, Creative, MTV Networks International.

Logo / Link MTV contest website

Bitte klicken Sie hier um hochauflösende Standbilder aus dem MTV-Spot zu sehen.

Europäische Konferenz: The Business Case for Diversity: Good Practices in the Workplace

28.-29.11.2005, Marriott Hotel, Brüssel, Belgien

Die Konferenz wird Möglichkeiten des Austauschs über Erfahrungen von Unternehmen, von Arbeitgebern, Politikern, Zivilgesellschaft und anderen Interessenvertretern aus ganz Europa bieten.

Die Ergebnisse des Berichts "The Business Case for Diversity: Good Practices in the Workplace" der Europäischen Kommission werden während der Konferenz bekannt gegeben. Diese Studie bietet konkrete Informationen wie die Schlüsselziele der Verbesserung von Vielfalt am Arbeitsplatz und des Kampfes gegen Diskriminierung zu erreichen sind.

 Programm auf englisch herunterladen (PDF) 115 KB

Altersdiskriminierung - Alterspotenziale - Wie sieht der Alltag aus?

Die Tagung "Altersdiskriminierung - Alterspotenziale - Wie sieht der Alltag aus?", die am 12. Dezember im Maternushaus in Köln stattfindet, wird vom Kuratorium Deutsche Altershilfe, der Landessenioren­vertretung NRW und dem Landes­präventionsrat NRW in Zusammenarbeit mit der Katholischen Polizeiseelsorge in NRW durchgeführt. Gefördert wird die Veranstaltung vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Vorrangiges Ziel dieser Tagung ist es, das Thema "Altersdiskriminierung" konkreter darzustellen und für ältere Menschen sowie Verantwortliche in Politik und Seniorenarbeit "greifbarer" zu machen. Dabei soll herausgearbeitet werden, in welchen Bereichen des Alltags ältere Menschen von Altersdiskriminierung betroffen sind und wie weitreichend dies für sie sein kann. Ergänzend dazu wird ein Positionspapier zur Altersdiskriminierung aus Sicht älterer Menschen erarbeitet. Dies ist bislang noch nicht geschehen.

Nähere Informationen finden Sie auch in unserem Eventkalender.


Logo LSV
Logo LPR
Logo KDA
Logo MGFFI

Run for diversity beim International Wachau Marathon am 18.09.2005

The run for diversity group at the International Wachau Marathon

Bei hervorragendem Marathonwetter nahmen am 18. September in der Wachau mehr als 600 Menschen unter dem Motto "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." am run for diversity teil. Die Europäische Union hatte vor dem Start des Wachaumarathons hunderte leuchtend-gelbe T-Shirts ausgeteilt, mit denen die LäuferInnen, HandbikerInnen und Rennrollstuhlfahrer ein klares Zeichen gegen Diskriminierung setzen konnten - unabhängig von Religion, ethnischer Herkunft,  Alter, sexueller Identität und Behinderung.

In allen Wettbewerben wurde "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." geworben, im Viertel- und Halbmarathon ebenso wie im einfachen Marathon und dem Ultramarathon. Mit dabei war etwa auch die Extremsportlerin Manuela Resnik, die nach 53 km Ultramarathon zufrieden im Ziel ankam: "Es hat mir viel Freude gemacht und ich war stolz, beim Lauf das T-Shirt gegen Diskriminierung zu tragen! Ich wurde auf der Strecke auch mehrmals auf die Aktion angesprochen", so Resnik.

Als prominente Botschafterin war auch Andrea Scherney für die EU-Initiative unterwegs: Die Unterschenkel amputierte Behindertensportlerin des Jahres 2004 und Paralympics Goldmedaillen-Gewinnerin in Athen 2004 lief gemeinsam mit der gehörlosen Spitzenschwimmerin Veronika Jank und der Unterarm amputierten Leichtathletin Anita Seebacher im run for diversity Shirt den Viertelmarathon. Eine Staffel der Homosexuellen-initiative HOSI Wien war ebenfalls in den gelben Laufshirts auf der ganzen Marathondistanz unterwegs. Und Silvia Klein ging sogar als allererste weibliche Handbikerin bei einem österreichischen Marathon im T-Shirt gegen Diskriminierung an den Start.

Bereits im letzten Jahr haben sich über 3.200 SportlerInnen in ganz Europa zur Förderung der Vielfalt und zur Bekämpfung von Diskriminierung bekannt. Und heuer unterstützte, neben Läufen in Litauen, Italien und Polen, das "Running for Europe"-Team der Europäischen Kommission die Kampagne beim 20km-Lauf in Brüssel.


Andrea Scherney at the International Wachau Marathon
Runners at the International Wachau Marathon
Andrea Scherney at the International Wachau Marathon

European Youth in Action for Diversity and Tolerance

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Kommission veranstalten gemeinsam eine Jugendkonferenz mit dem Titel "European Youth in Action for Diversity and Tolerance" vom 6.-9. November in Berlin/Deutschland. Diese Konferenz ist die Nachfolgeveranstaltung der Konferenz "Jugend für Demokratie und Toleranz", die im November 2001 in Berlin stattgefunden hat.

Ziel der Konferenz ist es, zu reflektieren welche Fortschritte im Bereich junge Menschen und ihre Aktivitäten im Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Europa gemacht wurden und den Austausch sowie die Netzwerkbildung junger Menschen zu fördern, die in diesem Bereich engagiert sind.

 

Die Teilnehmenden der Konferenz werden aus den Programmländern des Jugendprogramms kommen (25 EU-Mitgliedstaaten, EFTA-Staaten sowie Bulgarien, Rumänien und Türkei) sowie aus Mitgliedsländern des Europarats. Jedes Teilnehmerland kann 4 Teilnehmende entsenden.


 PDF herunterladen (1,9 MB)

„Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ auf dem Christopher Street Day

Berlin, 25.06.2005

Trotz durchwachsenen Wetters war der diesjährige Christopher Street Day am 25. Juni 2005 ein voller Erfolg. Über 400.000 Besucher bewunderten am 25. Juni 2005 in Berlin den im gelb-blauen Kampagnendesign gestalteten Führungswagen des Demonstrationszuges. Auf dem Wagen führten Prominente aus Politik und Unterhaltung die sechs Kilometer lange Parade an.

 

Passend zum diesjährigen CSD-Motto „Unser Europa gestalten wir!“ thematisierten die EU-Parlamentarierinnen Dagmar Roth-Behrendt und Lissy Gröner auf einer Pressekonferenz am 17. Juni bzw. auf der Abschlusskundgebung des CSD die Antidiskriminierungspolitik der Europäischen Kommission. „Wir müssen ein starkes öffentliches Bewusstsein für die Vorteile schaffen, die Vielfalt für unser tägliches Leben bringt – und das grenzüberschreitend in ganz Europa“, so Dagmar Roth-Behrendt.


Foto: CSD-Truck "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung."
Foto: Prominente Gäste bei der Eröffnung

Sommerakademie zum Thema Diskriminierung aufgrund Behinderung

Galway, 4.-15. Juli 2005

Die Sommerakademie zum Thema Diskriminierung aufgrund Behinderung ist die erste Veranstaltung in Europa, die sich mit rechtlichen Aspekten zur Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund einer Behinderung befasst. Gastgeber des vom 4.-15. Juli 2005 stattfindenden Ereignisses ist die National University of Ireland, Galway, die zusammen mit der Universität Maastricht für die Organisation verantwortlich zeichnet. Finanziell wird das Projekt vom Aktionsprogramm der Gemeinschaft zur Bekämpfung von Diskriminierungen unterstützt. Schwerpunkt der Sommerakademie wird das praktische Potenzial der EU-Rahmenrichtlinie über Beschäftigung im Zusammenhang mit Behinderung sein. Dabei sollen die Teilnehmer notwendige Fähigkeiten und Kenntnisse erlangen, um wirksame Prozessstrategien im Rahmen der Richtlinie für Personen mit Behinderungen auszuarbeiten. Zielgruppen sind Menschen mit Behinderungen, praktizierende Rechtsanwälte, Richter, Jurastudenten und Nichtregierungsorganisationen (NRO) mit Schwerpunkt auf Behinderung sowie Personen, die ganz allgemein am Rechtsstreit im öffentlichen Interesse Anteil nehmen. Das Programm stützt sich auf eine internationale Gruppe renommierter Rechtsexperten und insbesondere Praktiker, die über eine umfangreiche Erfahrung verfügen, was die Durchführung von Prozessen im Bereich Behinderung angeht. Für weitere Informationen bzw. Anmeldung zur Veranstaltung besuchen Sie bitte die folgende Website: www.eusummerschool.info

Präsentation einer AK-ÖGB Broschüre zum Antidiskriminierungsrecht

Wien, 20. April 2005

Das neue Gleichbehandlungsgesetz verbietet seit 2004 auch die Benachteiligung von Mitarbeiter/innen wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihres Alters, ihrer Religion oder Weltanschauung und ihrer sexuellen Orientierung. Verboten sind jetzt nicht nur Benachteiligungen in der Arbeitswelt, sondern auch Belästigungen von Angehörigen geschützter Gruppen. Die neuen Diskriminierungsverbote stellen ganz neue Anforderungen an Unternehmen und an Belegschafts- vertreter. Die betriebliche Zusammenarbeit erlangt besondere Wichtigkeit, um Konflikte zu vermeiden und zu bereinigen. AK und ÖGB präsentieren in dieser Informationsveranstaltung die Broschüre „Antidiskriminierung am Arbeitsplatz – Ein Ratgeber zum Erkennen und Bekämpfen von Diskriminierung im Betrieb“, in der Betriebsräte Orientierung und Anleitungen für den aktiven Umgang mit den neuen Regelungen finden. Programm:

09:00 Uhr Begrüßung und Einleitung 
 Renate Lehner, Vizepräsidentin der AK Wien 
09:30 Uhr Betriebsvereinbarungen als Handlungsalternativen 
 Mag. Walter Gagawczuk, AK Wien 
10.00 Uhr Gestaltungsmöglichkeiten in Kollektivverträgen 
 Maga. Andrea Komar, GPA 
10:30 Uhr Pause 
10:50 Uhr Eine Betriebsvereinbarung in der Praxis 
 Maga. Ute Jordanund, DSA 
 Gerlinde Tatschl, Jugend am Werk 
11:30 Uhr Frage- und Diskussionsmöglichkeit 
12:00 Uhr Abschluss mit anschließendem Buffet 
 Moderation: Roderick Szavai, ÖGB 

Gleiche Chancen im Betrieb – Maßnahmen und Instrumente zur Vermeidung von Rassismus am Arbeitsplatz

Ist Ihr Unternehmen von Globalisierung oder der EU-Erweiterung betroffen? Arbeiten in Ihrem Unternehmen Menschen unterschiedlicher Herkunft? Haben Sie internationale KundInnen oder LieferantInnen? Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten, sollten Sie sich diese Konferenz nicht entgehen lassen! Im Mittelpunkt des Projektes „Gleiche Chancen im Betrieb“ stand die Erarbeitung von Verhaltenskodizes (Codes of Conduct) in ausgewählten Betrieben in Wien. Realisiert wurde „Gleiche Chancen im Betrieb“ unter der inhaltlichen Leitung des Wiener Integrationsfonds und der finanziellen Koordination des Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung, dem Institut für betriebliche Gesundheitsförderung und ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Wien und Arbeiterkammer Wien. Mehr Informationen finden Sie im beiliegenden Konferenzprogramm. Mehr Infos unter www.gleiche-chancen.at und www.wien.at.

20. bis 21. Januar 2005

Bildungszentrum der AK, Wien Gewerbehaus der WK, Wien