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FÜR VIELFALT & CHANCENGLEICHHEIT

Im Rahmen des aktuellen "EU Jahres der Chancengleichheit für alle"  wurde der vorliegende Pressedienst in Zusammenarbeit mit österreichischen Fachorganisationen ins Leben gerufen.

Der Pressedienst widmet sich jeweils einem Schwerpunktthema im Kontext der Diskriminierungsgründe ethnische Herkunft, Alter, Behinderung, sexuelle Orientierung, Geschlecht und Religion.

Diese Ausgabe bietet Informationen zur Situation schwarzer Menschen in Österreich anhand von

  • Zahlen & Fakten
  • Porträts schwarzer Menschen am Arbeitsmarkt
  • Best Practice Projekten
  • Anhang mit Kontakten, Links, Veranstaltungs-Hinweisen & Literatur-Tipps

Die angeführten Interviewpassagen und Zitate können unter Quellenangabe frei übernommen werden.

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EU- Infobustour Wien

Preisverleihung des Rezeptwettbewerbs an zwei Teilnehmerinnen

Aktion: Rezepte für Vielfalt gegen Diskriminierung

Bereits zum achten Mal tourte das Europaservice-Team des WWFF durch insgesamt zehn Wiener Gemeindebezirke und stand interessierten BürgerInnen mit „Rat und Tat“ zur Verfügung.

Anlässlich des „Europäischen Jahres der „Chancengleichheit für Alle“ 2007 (www.chancen-gleichheit.at) wurde ein interkultureller Kreativbewerb „Rezepte für Vielfalt gegen Diskriminierung“ in Zusammenarbeit mit der Kulturplattform ConnectingCultureAustria (www.connectingculture.at) veranstaltet.  ConnectingCultureAustria kreierte unter Anderem speziell für die Aktion ein Kunstwerk, welches das Interesse der Passanten entfachte.

Nahrungsmittel, Ihre Zusammenstellungen, die Art der Zubereitung sind bedeutende Bestandteile unseres täglichen Lebens und unserer Kultur. Unsere Speisen und Essgewohnheiten spiegeln bei genauerer Betrachtung gesellschaftliche Entwicklungen wieder. Ganz besonders in Europa verfügen wir über eine große Vielfalt von nationalen Küchen und Gerichten, die sich im Laufe der Geschichte immer wieder wandelten und neue Einflüsse aufnahmen. Die Aktion „Rezepte für Vielfalt“ sollte also eine lukullisch, sinnliche Auseinandersetzung mit dem Thema Migrationbieten, also ideal für das Thema Chancengleichheit für ALLE. Eine kleine kulinarische Überraschung gab es für alle TeilnehmerInnen. Teodora Chmelová die Direktorin des Slowakischen Kulturinstituts prämierte am letzten Tag der Bustour die drei Gewinnerinnen. Zu gewinnen gab es verschiedene kulinarische und grenzüberschreitende Preise.

Den kompletten Bericht können Sie auf der Seite des Europäischen Jahres 2007 herunterladen.

Mobilitätstag des Stadtbus für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen in Salzburg

Foto: Mobilitätstag in Salzburg

Einige hundert ältere und bewegungseingeschränkte Personen sind der Einladung des Stadtbus Salzburg gefolgt und haben sich am 15. Juni 2007 über maßgeschneiderte Angebote informiert.

Die Plattform für Salzburg zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit (www.stadt-salzburg.at/jdc2007) konnte über 60 Personen der Zielgruppe zu ihrem Mobilitätsverhalten befragen. Die Ergebnisse der Auswertung werden im September ExpertInnen und der Öffentlichkeit präsentiert. Erster Eindruck der InterviewerInnen: es gibt viel Zufriedenheit mit dem Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt Salzburg aber auch viele konstruktive Verbesserungsvorschläge.

Radio Afrika feiert 10-jähriges Jubiläum

Seit zehn Jahren geht Radio Afrika International jeden Abend um 21 Uhr 30 auf der Frequenz 1476 on Air. Es ist die Plattform für Afrikanerinnen und Afrikaner in Österreich und Europa, für Österreicherinnen und Österreicher, und für alle, die Informationen über das Leben Afrikas direkt von Menschen aus und in Afrika erhalten wollen. Denn Radio Afrika stützt sich nicht auf Nachrichtenagenturen, sondern auf ein Netz von in Afrika lebenden Korrespondenten. Gründer und Leiter des Senders ist Alexis Nshimyimana Neuberg, der mit seinem Projekt vor allem zu einer Transformation des Bildes der Afrikanerinnen und Afrikaner in der Gesellschaft und Medienlandschaft Österreichs beitragen wollte.
Radio Afrika, das  in den Sendesprachen Deutsch, Englisch und Französisch zu hören ist, zeichnet sich vor allem durch seine ehrenamtlichen Mitarbeiter, 76 junge Leute aus der ganzen Welt, aus. Sie machen täglich ein internationales, buntes Programm aus Sendungen über Tourismus, Wirtschaft und Kultur.
Obwohl der Sender mit 20.000 Euro pro Jahr auskommen muss, ist die Qualität des Programms durch den Enthusiasmus der Mitarbeiter garantiert.
Anlässlich der Zehn-Jahres-Feier fand Mitte März eine Abendgala im ORF Funkhaus sowie der Afrika-Ball im Palais Eschenbach statt.

Weitere Informationen unter: http://www.radioafrika.net/

ZARA:TALK

ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit veranstaltet am Mittwoch, 28. März, ein Gespräch mit Mag.a Sonja Fercher zum Thema „Über Rassismus schreiben“. Als Journalistin für derstandard.at ist sie im Ressort Politik für die Themen Rassismus/Anti-Rassismus zuständig und wird über ihre redaktionellen Erfahrungen berichten.
Die Fragen stellt Hikmet Kayahan, Leiter der ZARA-Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus.

ZARA:TALK ist eine Veranstaltungsreihe von ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit in Kooperation mit dem Depot (Kunst und Diskussion). Rassismus ist ein Bestandteil des österreichischen Alltags. Menschen, die mit Rassismus konfrontiert wurden, brauchen Information, Unterstützung und (rechtliche) Beratung, wie sie damit weiter umgehen können. ZARA wurde 1999 gegründet und widmet sich umfassend der Anti-Rassismus-Arbeit.

Mittwoch, 28. März 2007, 19-21 Uhr
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
Eintritt frei.
 
Weitere Informationen unter: www.zara.or.at

Symposium zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007 in Salzburg

Photo: Audience at the Salzburg Symposium

Rund 180 Interessierte informierten sich beim Auftakt-Symposium zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007 im Salzburger Kongresshaus am 21. Februar 2007. Uta Klein, Autorin und Wissenschafterin der Fachhochschule Kiel gab einen Überblick über den Stand der Dinge in der EU und auch darüber, wie sich die Politik wandeln wird und soll - weg von reiner Gleichstellungspolitik hin zum neuen Feld der Antidiskriminierungspolitik.

Paul Ingendaay, Spanien-Korrespondent der FAZ referierte über neue Entwicklungen der Gleichstellungspolitik in Spanien. Eine Podiumsdiskussion gab anschließend Gelegenheit zu Überlegungen, wo noch Handlungsbedarf besteht. Der renommierte Politikforscher Peter Filzmaier anlaysierte die Potentiale der Gestaltbarkeit von Chancengleichheit. Gelebte Vielfalt im Spannungsfeld wirtschaftlicher und sozialer Interessen beleuchtete Regine Bendl, Wirtschaftswissenschaftlerin und Diversity Expertin der Wirtschaftsuniversität Wien. Das gesellschaftliche Änderungspotential des Gleichbehandlungsrechts wurde von Gleichbehandlungsanwältin Constanze Pritz-Blazek erläutert und Diakoniedirektor Michael Chalupka ging der Frage nach, ob und wie Solidarität erlern- und gestaltbar ist.

Nähere Infos zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit unter: http://equality2007.europa.eu und zu den Aktivitäten in Salzburg: www.stadt-salzburg.at/jdc2007

Lehrgang für PROJEKTMANAGEMENT mit Schwerpunkt GENDER- und DIVERSITY MANAGEMENT

20.04.2007 – 23.06.2007

Ab 20. April startet der berufsbegleitende Lehrgang für Projektmanagement an der equalizent Schulungs- und Beratungs GmbH. Er richtet sich an Personen, die bereits im Projektmanagement arbeiten, Projekte leiten oder neu einsteigen und in deren Projekten Gender und/oder Diversity Relevanz hat.
Die ReferentInnen mit und ohne Behinderung verfügen über jahrelange Erfahrung in der praktischen Projektarbeit in verschiedensten Bereichen und über hervorragende Qualifikationen im Projekt- und Diversity Management. Diese Besetzung garantiert dafür, dass die TeilnehmerInnen eine fundierte Ausbildung im Projektmanagement erlangen und diese mit der Kenntnis von Gender- und Diversity Management verbinden können. Der Lehrgang mit barrierefreiem Zugang (barrierefreie Räumlichkeiten im equalizent, Übersetzung in Österreichische Gebärdensprache, ...) ist eine optimale Verbindung von gefragtem Wirtschaftswissen in Verbindung mit sozialer Kompetenz. Die Option zur Zertifizierung durch die PMA (Projekt Management Austria) wird zusätzlich angeboten.

Informationstermin (bitte um Anmeldung):
05. April, 18:00 Uhr
oder nach Vereinbarung

Weitere Infos und Beratung unter:
http://www.equalizent.com/modules/angebote/index.php?cat_id=5
Mag.a Nadja Schefzig
Projektleitung Diversity Management

equalizent Schulungs- und BeratungsGmbH
Obere Augartenstraße 20
1020 Wien
Tel.: +43 (0)1 409 83 18-26
Fax.: +43 (0)1 409 83 18-21
Mobil:+43 (0)676 831 65 570
mailto:nadja.schefzig@equalizent.com
http://www.equalizent.com

Simon Inou ist österreichischer Gewinner des EU-JournalistInnen-Preis 2006

Photo: Winner Journalist Award 2006 Simon Inou

Vergangenes Jahr wurde bereits zum vierten Mal der Journalistenpreis "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." veranstaltet. Der europäische Gewinner des Wettbewerbs wird nun in 2007 von der Europäischen Kommission gekürt. Mit diesem Preis zeichnet die EU JournalistInnen aus, die durch ihre Beiträge zu einem besseren allgemeinen Verständnis für die Bekämpfung von Diskriminierung und die Vorteile von Vielfalt beitragen.

Österreichischer Gewinner des Wettbewerbs von 2006 ist der aus Kamerun stammende Simon Inou.
Seine journalistische Karriere startete der studierte Soziologe in seinem Heimatland, wo er von 1992 bis 1995 Mitbegründer sowie Redakteur von "Le Messager des Jeunes", der ersten Jugendzeitung Kameruns, war. Zur selben Zeit arbeitete er für die Wochenzeitung "Le Messager".
Seit September 1995 lebt Simon Inou in Österreich. Von 1998 bis 2005 war er Chefredakteur von Radio Afrika International (http://www.radioafrika.net), gleichzeitig gestaltete und koordinierte er fünf Jahre lang die Afrika-Seite der Wiener Zeitung.

Simon Inou ist auch Mitbegründer und Chefredakteur von Afrikanet (2004) -http://www.afrikanet.info -, dem ersten Informationsportal über Menschen afrikanischer Herkunft und Ihre Diaspora im deutschsprachigen Raum. Mit diesem Projekt gewann er den österreichischen Interkulturpreis 2005.
Weitere Auszeichnungen waren der Steirische Journalistenpreis für Berichterstattung über die Länder des Südens (2002) und eine Ehrung für "besondere Dienste in den African Communities“ im Rahmen des "PAMOJA Black History Month" (2004).

Zusammen mit Beatrice Achaleke ist Simon Inou Initiator und Projektleiter der Kommunikationskampagne Black Austria (http://www.blackaustria.at). Der Medienkritiker schreibt zurzeit für österreichische sowie internationale Zeitungen und Zeitschriften.

In seinem Artikel, den die nationale Jury aus 30 eingereichten Artikeln als Siegertext auswählte, gibt Simon Inou Einblick in das Leben eines jungen BWL-Absolventen afrikanischer Herkunft. Bei der Realisierung seiner Berufswünsche wird der junge Mann immer wieder mit Diskriminierung aufgrund seiner Hautfarbe konfrontiert. Der journalistische Text zeigt die Identitätsprobleme eines "Wiener Afrikaners" auf.

[03.02.2006] - «Wien barrierefrei entdecken»

Das ITS Wien - Laube GmbH ist ein vom Bundessozialamt finanziertes und vom AMS anerkanntes Qualifizierungs- und Arbeitsintegrationsprojekt für Menschen nach psychischen Krisen. Im Rahmen der Tätigkeit als Arbeitstraining für TeilnehmerInnen wurde der Wien Führer „Wien barrierefrei entdecken“ für mobilitätseingeschränkte Personen erstellt. Dieser Führer enthält, gegliedert nach Bezirken, relevante Daten über touristisch interessante barrierefreie Objekte.

Folgende Kategorien sind vertreten:

 1. Gastronomie

2. Beherbergungen

3. Kunst und Kultur

4. Einkaufszentren

5. Reparaturservice und öffentliche WC´S

Barrierefreiheit ist ein wesentlicher Beitrag für ein selbstbestimmtes Leben eines behinderten Menschen. Man versteht darunter, dass Einrichtungen in baulicher, technischer und beschriftungsmäßiger Hinsicht so gestaltet sind, dass sich sowohl mobilitätseingeschränkte Personen, als auch Menschen mit Sinnesbehinderungen möglichst ohne fremder Hilfe darin orientieren und bewegen können. Dazu zählen auch zeitlich begrenzt mobilitätseingeschränkte Personen, wie z.B. Mütter mit Kinderwägen, alte, kranke oder verunfallte Personen.

Der Wien Führer ist in einer Auflage von 5000 Exemplaren erschienen und wird am 15. März 2006 um 10:00 im Technischen Museum der Öffentlichkeit präsentiert. In Folge wird „Wien barrierefrei entdecken“ in den Infostellen des Wien-Tourismus und der Österreichwerbung, in den Behindertenorganisationen und ähnlichen Einrichtungen kostenfrei erhältlich sein.

Mehr Infos im online Eventkalender.

[02.02.2006] - Unternehmen schenken Zivilcourage

Foto: ZARA Workshops

ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit veranstaltet Zivilcourage-Workshops für Schüler und Schülerinnen. Das Anliegen von ZARA ist es, den Mut und die Selbstbehauptung der Jugendlichen zu stärken und das Bewusstsein der SchülerInnen hinsichtlich Diskriminierung und Zivilcourage zu fördern. Drei Trainings wurden bereits erfolgreich an Schulen in Klagenfurt und Wien durchgeführt, weitere folgen in den kommenden Wochen.

Im Rahmen der von ZARA entwickelten CSR-Kampagne: „Unternehmen schenken Zivilcourage“ übernehmen seit Juni 2005 Unternehmen eine Patenschaft und ermöglichen so die kostenlose Durchführung eines Zivilcouragetrainings an Bildungseinrichtungen. Die CSR-Kampagne „Unternehmen schenken Zivilcourage“ basiert auf der Dreieckskooperation ZARA/Bildungseinrichtungen/Unternehmen.

Dadurch können Workshops realisiert werden, die bisher häufig an den finanziellen Ressourcen der Schulen scheiterten.

Mehr Info

[31.01.2006] - Vielfalt als Strategie

Dass die Vielfalt der MitarbeiterInnen Vorteile für ein Unternehmen bringen kann, wenn man sie richtig nutzt, darin waren sich die TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion „Managing Diversity – Modetrend oder Erfolgsfaktor für Unternehmen?“ am 26.01.06 an der Donau-Universität Krems einig.

Trotzdem scheitern Diversity-Management-Konzepte oft an der Umsetzung in die Praxis. Den Ursachen gingen ExpertInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft auf den Grund. Diversity-Management bezeichnet ein Konzept der Unternehmensführung, das versucht, die Heterogenität der MitarbeiterInnen zum Vorteil aller Beteiligten zu nutzen. Häufig wird Diversität auf das Geschlecht oder die Nationalität reduziert. Umfassendes Diversity-Management beachtet aber weitaus mehr Faktoren, etwa Alter, sexuelle Orientierung oder körperliche Handycaps.

Mehr Infos

Materialiensammlung gegen Disrkiminierung

Im Rahmen von EQUAL hat das Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen in Wien eine Materialiensammlung gegen Diskriminierung und für Gleichbehandlung in der Arbeitswelt erstellt. Die Materialiensammlung beinhaltet praxisorientierte Handreichungen, Informationen und Materialien zum Thema.

Zwei Beiträge dieser Sammlung - "Das österreichische Gleichbehandlungsgeetz" und "Diskriminierung in der Arbeitswelt" - sind in die Sprachen Englisch, Französisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Türkisch, Albanisch, Arabisch, Chinesisch, Kurdisch, Persisch und Polnisch übersetzt worden, um die Migrantinnen und Migranten zu erreichen, die selbst von Diskriminierung betrofen sind.

Zusätzlich werden Informationsblätter zum österreichischen Gleichbehandlungsgesetz in den oben erwähnten Sprachen von der Homepage herunterladbar und beim Beratungszentrum zu bestellen sein.

Hier können Sie die deutschen Versionen der Beiträge herunterladen.