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>Startseite>Stop-Discrimination Handbuch >Für Arbeitgeber/Innen>Erste Schritte


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Erste Schritte auf dem Weg zum nicht diskriminierenden Arbeitgeber bzw. zur nicht diskriminierenden Arbeitgeberin

Sehen Sie der Wahrheit ins Auge: Diskriminierungen können vorkommen – auch in Ihrem Unternehmen.

Nehmen Sie potentielle Diskriminierungsfälle ernst und ignorieren Sie sie nicht. Dies kann Zeit und Geld kosten sowie Stress für alle Beteiligten verursachen. Darüber hinaus laufen Sie Gefahr, negativ-Schlagzeilen zu machen. Sollte es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommen,
kann Untätigkeit nachteilig bewertet werden.

 

Setzen Sie sich mit der neuen Gesetzgebung auseinander

Versichern Sie sich, dass Sie und ihre Mitarbeiter/-innen die wichtigsten Inhalte der entsprechenden nationalen Gesetze kennen. Warten Sie nicht, bis Sie ein Problem haben. Denken Sie daran, dass Sie verantwortlich für das Verhalten ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind. Achten Sie deshalb darauf, dass diesen klar ist, was von ihnen erwartet wird.

 

Schaffen Sie ein positives Klima

Gestalten Sie ein Arbeitsumfeld, in dem Würde und Respekt für unterschiedliche Menschen gelebte Wirklichkeit sind.

 


Entwickeln Sie eine diskriminierungsfreie Unternehmenskultur

Machen Sie deutlich, dass Sie Diskriminierung, Belästigung und Viktimisierung am Arbeitsplatz nicht akzeptieren. Bereiten Sie sich darauf vor, diese Unternehmenspolitik konsequent um- und durchzusetzen.

 

Zeigen Sie Führungsqualität

Stellungnahmen und Verhaltensweisen der Geschäftsführung stellen wichtige Botschaften dar, die illustrieren, welches Verhalten Sie von Ihren Mitarbeitern/-innen am Arbeitsplatz erwarten.

 

Betrachten Sie Ihre Organisation ganzheitlich

Überprüfen Sie sämtliche Strategien, Verfahren und Praktiken und finden Sie heraus, wo Diskriminierungen auftreten können. Seien Sie bereit, Änderungen vorzunehmen, um diese zu verbessern.

 

Kommunizieren Sie ihre Anti-Diskriminierungspolitik

Teilen Sie ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, deren Vertreterinnen und Vertretern und dem weiteren Umfeld mit, was Sie unternehmen, um Diskriminierung zu bekämpfen.

 

Investieren Sie in die Kenntnisse ihrer Arbeitnehmer/-innen

Schulen Sie ihr Personal in der Erkennung und im Umgang mit Diskriminierung. Geschulte Arbeitnehmer/-innen, die gelernt haben, Unterschiede zu respektieren, sind wahrscheinlich eher gegen diskriminierende Verhaltensweisen gefeit.

 

Nehmen Sie Beschwerden ernst

Etablieren Sie transparente Verfahren für den Umgang mit Beschwerden in Ihrem Unternehmen. Machen Sie nicht das Opfer zum Täter! Auch das ist unzulässig.

 

Motivieren Sie durch positive Zeichen

Sie könnten beispielsweise Spezialprogramme entwickeln, um Mitarbeiter/-innen unterrepräsentierter Gruppen dazu zu bewegen, sich in Ihrem Unternehmen zu bewerben oder innerhalb des Unternehmens neue Verantwortlichkeiten zu übernehmen.

 

Prüfen Sie Ihre Initiativen

Alles unterliegt Veränderungen. Die aktuelle Rechtsprechung kann zu Präzedenzrecht führen. Beschwerden können Ihnen dabei helfen, besondere Problempunkte zu erkennen, gegen die vorgegangen werden muss.

 

Messen Sie Ihre Erfolge

Setzen Sie sich Ziele. Evaluieren Sie Ihre Diversity-Politik.

 

Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter/-innen in die Verantwortung

Diskriminierung zu bekämpfen ist nicht allein die Angelegenheit der Geschäftsführung, sondern die Verantwortung aller Mitarbeiter/-innen. Integrieren Sie diese Aufgabe in die Arbeitsplatzbeschreibung aller ihrer Mitarbeiter/-innen und helfen Sie ihnen dabei, zu verstehen, was sie selbst tun können.

 

Nehmen Sie Kontakt mit externen Interessensgruppen auf

Knüpfen Sie Verbindungen mit externen Organisationen, welche eine breite Vielfalt von Menschen vertreten oder damit arbeiten, um einen größeren Personenkreis zu erreichen oder Rat zu Ihren Initiativen einzuholen.

 


Suchen Sie Hilfe bei Experten

Es gibt viele unterschiedliche Organisationen, Expertinnen und Experten, die Ihnen bei der Durchführung dieser Schritte helfen können. Finden Sie heraus, wo Sie weiterführende Informationen und Unterstützung finden können.

Weitere Informationen darüber, was Sie als Arbeitgeber tun können, um Ihre Firma im Hinblick auf Vielfalt und Antidiskriminierung zu verbessern, erhalten Sie in unseren Fact Sheets.